Buch

Meinungen zum Buch

 

„Und wenn sie nicht gestorben sind“ –

Märchen als Wegbegleiter für Abschied, Tod und Trauer

 

 

Per Mail am 31.08.2008

 

Liebe Frau Raile,

 

ich habe im Urlaub Ihr Buch "Und wenn Sie nicht gestorben sind ..."   gelesen und finde es sehr gut und bestimmt hilfreich für viele Menschen.

 

Ich bin auch in der Hospizarbeit tätig und auch in der Klinikseelsorge. Da berührt mich diese Thematik schon. Danke für Ihre guten Gedanken und das in Beziehung bringen von Märchen mit unserem Leben bzw. unserem Tod! Ihnen einen lieben Gruß − und ich bin auf weitere Bücher von Ihnen neugierig geworden!

 

Adelheid

 

 

Persönlich

 

Ich habe ihr Buch einer Freundin geschenkt, deren Mann kürzlich gestorben ist. Vielen Dank für dieses wunderbare Geschenk, das sie trauernden Menschen machen. Meine Freundin liest seitdem jeden Abend ein Märchen und kann nachts wieder durchschlafen.

 

Michaela

 

 

Ihr Buch und ihre Gedanken dazu haben mir sehr geholfen über meinen Verlust hinweg zu kommen. Vielen Dank.

 

unbekannt

 

 

Ihr Buch hilft mir, meine Trauer anzunehmen. Danke.

 

unbekannt

 

 

Per Mail am 05.02.2009

 

Liebe Jana,

 

ich habe Dein Buch gelesen und möchte Dir sagen; es hat mir soo gut gefallen. ich konnte gar nicht mehr aufhören. Zwischendurch dachte ich immer wieder : Boah, wie kann man das alles wissen!? Unglaublich. An manchen Stellen hatte ich einen richtigen Kloß im Hals. Mit liebem Gruß

 

Anja

 

 

Per Brief am 03.03.2009

 

Mit Janas Märchenbuch hast Du mir eine große Freude bereitet, habe es bereits ausgelesen. Begeistert bin ich nicht nur vom Buchaufbau und der Gegliedertheit, von den inhaltlichen Aspekten, sondern auch von der glasklaren Sprache, der sauberen stilistischen Brillanz. Ein total gelungenes Werk, wie ich es bisher − in dieser Form − noch nicht kannte. Nun, nach Jahrzehnten Abstand von der Welt der Märchen, habe ich zu diesem Metier völlig neue Bezüge entwickeln können. Und ganz besonders beeindruckten mich die im Buch verankerten philosophischen, psychologischen und sozio-soziologischen Aspekte. Richt Jana bitte meinen vollen Respekt aus. Sie hat mit Leib und Seele ihr Metier inhaliert und gefunden, sie ist innerlich ausgefüllt und wird es sein, ihre Bestimmung hat Bestand.

 

Gerald

 

 

„Und wenn sie nicht gestorben sind…“

 

Ich bin Trauerbegleiterin und mir begegneten in den letzten Jahren Märchenerzähler(innen), die Märchen über Tod und Sterben erzählten. Als ich dann Buchtitel fand, die Märchen für die Arbeit mit Trauernden aufbereiten, griff ich zu. So habe ich inzwischen einige dieser Bücher. Das Buch „Und wenn sie nicht gestorben sind...“ von Jana Raile und Hannelore Sommer war beim Kauf eines mehr in dieser Reihe. Als ich es las, wurde es für mich zu dem besten, was mir bislang begegnete und so ein ganz besonderes Buch.

 

Bücher zu diesem Thema beurteile ich nach folgenden Kriterien:

Zur Anzahl:

Wieviele Märchen enthält das Buch zum Thema Tod, Sterben, Trauer.

Zur Auswahl:

Beinhalten sie dieses Thema wirklich und sind daher für die praktischen Arbeit mit Sterbenden und Trauernden hilfreich?

Zu Deutungen:

Gibt es welche und wieviel Spielraum (über-)lassen sie dem Leser?

Sämtliche Märchen des Buches von Jana Raile und Hannelore Sommer beziehen sich auf den Untertitel: Märchen als Wegbegleiter für Abschied, Tod und Trauer. Die Erfahrungen als Märchenerzählerin lässt Jana Raile ins Buch einfließen. Sie verfügt über einen großen Schatz an Märchen und vermag sie entsprechend auszuwählen. Spürbar ist ihre Sensibilität bei der Auswahl und dies bei Tabuthemen wie Tod und Trauer. So unterteilt sie ihre Sammlung in verschiedene Themengebiete, wie z.B. der Tod in Gestalt, Trauer und Verdrängung, Humor als Lebenskraft, die Unter- und Anderwelt, Todessehnsucht, Abschied nehmen, Himmel und Hölle. Ein für mich netter Nebeneffekt war, dass ich einige der humorvollen Märchen zum Tod wieder fand, nach denen ich schon lange gesucht hatte.

 

Zu jedem Märchenkapitel gibt es ein Abschnitt „Gedanken“, in denen Jana Raile auf einzelne Aspekte näher eingeht. Auch darin zeigt sich ihre Behutsamkeit: Der Leser erhält Anregungen für eigene Gedanken, ihm wird nichts aufgezwungen. Mit der sich anschließenden Übung steht eine Botschaft des Märchens im Mittelpunkt“ sie kann als Meditation genutzt werden, sich näher auf das Märchen einzulassen und so vor allem selbst aktiv zu werden. In einem weiteren Abschnitt geht sie auf Symbole ein, die im vorgestelltem Märchen von Bedeutung sind. Auch dies vertieft das eigene Verständnis für das jeweilige Märchen.

 

Den Abschluss eines Märchenkapitels bildet dann das Fallbeispiel von Hannelore Sommer. Sie lässt so den Leser an ihren Erfahrungen als Trauerbegleiterin und Märchenerzählerin teilnehmen. Es beleuchtet das Gelesene so manches Mal noch aus einem anderen Winkel und so empfand ich dies als hilfreiche oder spannende Abrundung.

 

Für die Arbeit mit Trauernden, Sterbenden ist das Stichwortverzeichnis sehr nützlich, in dem zu verschiedenen alphabetisch aufgeführten Begriffen entsprechende Märchen benannt werden. So werden Märchen aufgeführt, bei denen z.B. das Thema Angst, Schmerz, Wut eine besondere Rolle spielen, um einige Stichworte beispielhaft zu nennen.

 

Ein weiterer Abschnitt des Buches bilden die Anregungen zu sechs Gruppenstunden. So vermag auch jemand, Märchen in die eigne Gruppenarbeit aufzunehmen, der bislang vielleicht noch keine Erfahrungen mit Märchen hat. Dabei werden für den Anfang der Stunde kurze Märchen vorgestellt, die das Thema des Treffens beinhalten. Des weiteren werden Impulse angeführt, um das Gespräch in der Gruppe in Gang zu bringen, sowie Gedanken bzw. Fallbeispiele, wo die Erfahrungen der Autorinnen zum Ausdruck kommen.

 

Ich arbeite gern mit diesem Buch von Jana Raile und Hannelore Sommer und profitiere aus deren reichen Schatz an Erfahrungen. Ich empfehle und schenke es Trauernden, die für Märchen offen sind.

 

Einige der Märchen bedeuten mir viel, weil meine eigenen Erfahrungen, meine Lebensgeschichte sich in ihnen widerspiegeln. So ist für mich „Und wenn sie nicht gestorben sind“ das beste Buch im Zusammenhang von Märchen und dem sensiblen Thema Tod bzw. Trauer, das derzeit auf dem Büchermarkt gehandelt wird.

 

Sigrid Schenk-Ulbrich

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